Aikido
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Zen-Shiatsu

Zen-Shiatsu ist eine japanische Berührungskunst. Sie verbindet Jahrtausende alte Energieübungen der japanischen und chinesischen Lebenskunde mit modernen physiotherapeutischen Ansätzen. Zen-Shiatsu wird mit dem Einsatz des ganzen Körpers auf dem Boden praktiziert. Die physische Kraft besitzt daher einen geringen Stellenwert. Das Energienetz, das den ganzen Menschen durchströmt, kann nach fernöstlicher Philosophie und Erkenntnissen der modernen Neurophysiologie an der Oberfläche des Körpers mit den Händen erfahren und harmonisiert werden. Durch die Berührungen und Einzel- sowie Partnerübungen‚ wird der Fluss der Lebensenergie gesteigert und harmonisiert.

 

Wie könnte eine Shiatsu Begleitung aussehen?
Die ersten Eindrücke für eine Zen-Shiatsu-Anwendung vermittelt der Mensch beim Betreten des Raumes.
Wir begegnen ihm auf einer gleichrangigen Stufe. Dadurch zeigt er auf eine natürliche Weise seine momentane Konstitution.
In einem Gespräch, wobei wir auf die Stimme Körperbewegungen und -haltung achten, können wir viele Eindrücke gewinnen, welche in Verbindung mit den fünf Wandlungsphasen gebracht werden können.

Wir Zen-Shiatsu-Ausübende sind in ertser Linie für den Moment des Begleitungszeitraumes geschult. Wir schauen uns mit dem Zen-Shiatsu- Empfänger die Auffälligkeiten von Lebensgewohnheiten und Bewegungsmustern an und sprechen darüber. Es kommt weder zu einem Überprüfen von Asymmetrien des Bewegungsapparates oder etwa des Festhaltens einer Gelenkbeweglichkeit, noch gehen wir analytisch und interpretierend vor.
Die Kunst des Berührens liegt darin, dass der Zen-Shiatsu-Geber so weit wie möglich absichtslos beobachtet und wahrnimmt. zusätzlich werden die Auffälligkeiten und das "Anliegen" des Klienten im Bewußtsein des Gebenden vor dem Hintergrund der Meridianlehre gespiegelt.
Mit der ersten Kontaktaufnahme, indem wir unsere Hand auf den Bauchraum legen und uns etwasZeit lassen (ankommen, und dasein), entsteht ein klares bild der gesammelten Information.
In dieser kurzen Zeit, die wir eher als zeitlos empfinden, sind wir Empfänger und Geber in einem  Harmonischen Ruhezustand angekommen (geistesgegenwärtig präsent und willkommen), so dass wir jetzt die differenzierte Harabewertung stattfinden kann.
Wir begegnen zwei auffälligen Zonen, die miteinander eine energetische Beziehung spiegeln, wobei die eine Tone eine Fülle (Jitsu) und die andere Zone eine Leere (Kyo) aufweist. Außerdem können wir gleichzeitig über die Hara-Qualität eine Aussage treffen, was den ersten Schritt für das Weiterarbeiten am Körper des Empfängers entscheidend beeinflusst.

Entweder beginnen wir mit dem Ausgleichen der Energien am Bauchraum (Ampuku-Haraarbeit), oder wir verlassen das Hara und folgen aufmerksam denjenigen Energiebahnen, die wir durch die Harabewertung als zentralesThema für die Zen-Shiatsu-Begleitung hervorgehoben haben.
Durch leichte Dreh- und Kreisbewegungen sowie Dehnungen der Extremitäten werden die Energiebahnen, an der Oberfläche des Körpers gebracht und stimuliert. Das Verfolgen eines Meridians nach dem Konzept der Fülle und Leere nach Shizuto Masunaga,  wir dadurch leichter.
Benachbarte auffällige Meridiane, welche zu viel oder zu wenig Energiefluss aufweisen, können wir mit in unsere Arbeit einbeziehen. Während und am Schluss der Zen-Shiatsu-Begleitung nehmen wir wieder Kontakt mit dem Bauchraum auf, um Veränderungen festzustellen.
Der Klient darf noch etwas liegen bleiben.
Danach fragen wir ihn nach seinem Wohlbefinden.
Weil der Klient seinen Körper während der Zen-Shiatsu-Begleitung bewusst wahrnimmt, äußert er einzelne Wahrnehmungen und Eindrücke, die er mit  der speziellen Ausrichtung unseres Fokus zu tun haben.
Dadurch wird auch im Alltagsleben des Klienten das Bewußtsein auf diese Themen gelenkt, so dass eine Veränderung seiner Lebensgewohnheit stattfinden kann.

 

 

 

  • 2 kostenlose Probestunden
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    Ki-Konzept

Die Hauptlehrer für Zen-Shiatsu

Jochen Knau, , Aikido 4. Dan, Lehrer für Aikido und Shiatsu,
Geboren 1961 in Ingelheim. Er hat 1999 das Zentrum für Harmonische Bewegung (ZfHB) in Berlin-Prenzlauer Berg gegründet, das er seitdem leitet. Das ZfHB bietet neben Aikido, Za-Zen und Ki-Konzept auch Zen-Shiatsu. Jochen Knau ist Lehrer für Zen-Shiatsu und Aikido. Ihm wurde der 4. Dan verliehen, anerkannt vom Bundesverband der deutschen Aikido-Schulen. Seine Shiatsu-Ausbildung absolvierte er beim Europäischen Shiatsu-Institut. Er ist staatlich anerkannter Masseur mit zusätzlicher physiothera,peutischer Ausbildung und beherrscht die Lymphdrainage.
Mittlerweile kooperiert er mit der Deutschen Gesellschaft für Alternative Medizin (DGAM) in Fragen der Heil- und Gesundheitspraxis. Unter dem Dach der DGAM entstand vor einigen Jahren der Berufsverband für Gesundheitspraktiker (BfG), der eigenständige Alternativmethoden als selbstständiges Ausbildungskonzept unterstützt. Das ZfHB bietet zusammen mit der DGAM ein dreiteiliges Ausbildungskonzept in Zen-Shiatsu, an dem auch Therapeuten und öffentliche Dienstleister im medizinischen Bereich beteiligt sind.

 

Shiatsu
Johannes Stein, Aikido 2. Dan, Lehrer für Aikido und Shiatsu
Geboren 1961 in Mannheim. Nach Abschluß des Germanistikstudiums in München und Berlin arbeitete er als Regieassistent und Regisseur am Bochumer Schauspielhaus.
Za Zen seit 1982
Aikido seit 1984 bei I. Beardi, K. Asai, J. Knau, G. Walter, J. Nevelius u. v. anderen
Shiatsu seit 1999



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