Aikido

Aikido-Unterricht für Kinder und Jugendliche

Den Übungsraum für Aikido bezeichnet man als Dojo als Ort des Weges. Im Zentrum für Harmonische Bewegung gibt es ein großes Dojo und einen kleineren Übungsraum, so dass zwei Gruppen zugleich üben können. In einem Dojo gelten klare Verhaltensregeln und Umgangsformen.

Das Trainings fördert zum Beispiel die Entwicklung der „Ich“–Stärke, den angemessener Umgang mit Gewalt, Konflikten und den eigenen Emotionen. Aber auch: Körper und Geist aufrichten, um die Aufmerksamkeit zu verbessern, das Selbstbewusstsein zu stärken, Emotionen auszutarieren, Konflikte und Blockaden zu lösen.

Beim Training ist der Gegner mein Partner, wir üben gemeinsam – nicht gegeneinander. Ich gehe mit meinem eigenen Körper und dem des Anderen so um, dass es uns gut tut. Wichtig ist nicht, besser zu sein als andere, sondern sich selbst kennen zu lernen. Bei sich selbst sein und wach für den Anderen. Dafür werden Körper und Geist gelockert, gedehnt, erwärmt. Man sagt, nur in einem starren Körper wohnt ein starrer Geist. Beim Aikido-Training geht es um das Üben von Beweglichkeit und Intuition, Timing und Standsicherheit. Und all das aus dem Zentrum des Körpers (Hara).

Pädagogen, Eltern und Kindertherapeuten sind in immer stärkerem Maße gefordert, Kinder und Jugendliche auf eine sich stetig wandelnde Welt vorzubereiten. Unsere Budo-pädagogischen Angebote verbinden Aikido mit konkreten pädagogischen Inhalten. Dabei werden mit spezifischen Übungen und Techniken gezielte und überprüfbare Effekte in der erzieherischen Arbeit erreicht, abgestimmt auf den Bedarf der speziellen Zielgruppen.

„Aikido ist das Prinzip, keinen Widerstand zu leisten.“

Morihei Ueshiba,
Begründer des Aikido

Wie beim Laufen lernen (und im Shiatsu) beginnt das Kinder-Aikido mit dem Krabbeln und Purzeln und entwickelt sich über die Stadien des Rollens, Shikko (Kniegang), Tai Sabaki (Ausweichbewegungen) über die Tachi Waza (Standtechniken) bis sich die Kinder in der Gruppe soweit entwickelt und die Aikido Prinzipien verinnerlicht haben, dass sie ihren eigenen Raum besser wahrnehmen und bewahren können.

Keinen Widerstand leisten bedeutet: wach, entschlossen und geschmeidig die Energie des Partners in kreisförmigen Bewegungen auf ihn zurück oder auch weiter zu führen. Sie arbeiten in ihrem Aikido-Unterricht für Kinder und Jugendliche mit Elementen aus der Schwert- und dem Stockkampf.

Im spielerischen Umgang werden damit Techniken erlernt, Aggressionen abgebaut aber auch Zurückhaltung aufgehoben, der Bewegungsdrang befriedigt und Beweglichkeit gefördert. Die Kinder lernen, bewußt mit ihrer eigenen Energie und der des Anderen umzugehen.


2 kostenlose Probestunden sind für alle Altersgruppen obligatorisch


Die Lehrer sind:
Jeannina Lilienthal, Till Heinritz 
Bernd Stankoweit und Wolf Scheidt 

 

 

Aikido-Unterricht für Jugendliche bis Erwachsenenalter

Jochen Knau 


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Wir bieten auch in den Ferien immer mittwochs einen Übungstag für alle Kinder-Aikido-Gruppen an. Bitte hierzu die Aushänge im Dojo beachten.